Landseer
von der
Schwanenburg

Dagmar Haßmann | Mitglied im VDH | 02827 – 92 48 50

Unsere Begegnung

Als wir den ersten Landseerwelpen unseres Lebens zu Gesicht bekamen, geschah Seltsames: Die Welpenhündin saß, und blickte uns ruhig und gelassen, mit dunkelbraunen Mandelaugen, an – dieser Blick drang in unsere Seele, faltete diese säuberlich zusammen, legte sich darauf und ging nie mehr weg.

Über uns

Wir züchten höchstens ein bis zwei Würfe pro Jahr. Jeder Wurf ist für uns etwas Besonderes in das unsere ganze Liebe, Aufmerksamkeit und Fürsorge fließt. Selbstverständlich ist für uns eine 24-Stunden Betreuung von Mutter und Welpen.

Was wir uns wünschen

Menschen die einen Partner auf vier Pfoten suchen und die fröhlich in die Welt rufen „ Wir haben einen Landseer“

Was Sie wissen sollten

Sicherlich gehört der Landseer zu den gutmütigsten Vertretern seiner Art. Dennoch ist eine liebevolle und konsequente Erziehung unabdingbar. Der knuddelige Welpenteddy wird immerhin ein großer und starker Hund. Mit siebzig Kilo Eigensinn an der Leine haben schon Viele unerquickliche Erfahrungen gemacht.

landseer welpen
Landseer Welpe aus der Zucht "Landseer von der Schwanenburg"

Landseer Charakter & Wesen


Ein Landseer wird auf Grund seiner Persönlichkeit nie nur „Ersatzhund“ werden oder vergleichbar sein. Ein so liebevoller Charakter, wie wir ihn bei unseren Landseern antreffen, wird immer einen neuen Maßstab setzten. Sicher gibt es Kriterien mit denen man Landseer und andere Großhunderassen vergleichen kann wie Größe, Gewicht usw.


Aber die Persönlichkeit eines Landseers lässt sich eben mit nichts vergleichen. Ein Landseer ist darauf gepolt Freund und Helfer zu sein – in jeder Beziehung. Ich kenne keine andere Hunderasse mit der Mensch sich so austauschen kann wie mit einem Landseer. Ob man lustig ist – oder traurig der Landseer ist es mit.


Hat man Sorgen, legt sich ein mächtiger Kopf auf unser Knie und der Blick aus den edelschokofarbenen Augen sagt uns „Alles wird gut – ich bin bei Dir“ Könnte man die ganze Welt umarmen und in den Morgen tanzen, wer tanzt mit ? Genau. Ein immens feines Gespür für die Stimmung seiner Lieben ist beim Landseer fest in den Genen verankert.


Ebenso wie sein „Helfersyndrom“ – er muss, weil er nicht anders kann. Etwas für SIE zu tun ist Landseerglück. Wir kennen Menschen die fragen sich wie sie so lange „ohne“ leben konnten…..   


Die Frage ob ein Landseer „so wie ein…“ ist stellt sich mir nicht.

landseer im wasser
Landseer in seinem Element

Der Landseer ist ein Hund der unbedingt Kontakt zum Menschen braucht.


Wie für alle Hunde die als „Helfer“ des Menschen gezüchtet wurden, ist ein enger Bezug zur Familie unerlässlich.


Mit diesem Hintergrund hat ein Landseer Anspruch auf Familienanschluss. Diesem Anspruch wird man nicht gerecht wenn niemand in der Familie Zeit für den Hund hat. An wen soll der Landseer sich mit seinen Bedürfnissen, seiner Liebe wenden – wenn niemand zu Hause ist ?


Rechnen Sie nicht nach wie viele Stunden ein Landseer alleine bleiben kann, sondern wie viel Zeit für einen Welpen vorhanden ist.


Die Unterbringung eines Landseers ist einfach: er ist dort wo sich seine Familie aufhält. Nicht im Zwinger, nicht im Hundehaus, nicht im Gartenhaus, nicht in der Garage, nicht im Wintergarten.


Eine Isolationshaltung ist nicht artgerecht, da sie dem Bedürfnis des Hundes nach sozialem Kontakt entgegensteht. Wer eine klinisch reine Wohnung liebt, sollte auf Hundegesellschaft, um der Hunde willen, verzichten.

Prägung – Bindung – Erziehung


Es liegt in der Natur der Sache, dass sich früher oder später jeder Halter eines starken Landseers mit dem Thema „Erziehung“ auseinander setzen wird. Gerade in unserer – dem besten Freund des Menschen abgeneigten – Gesellschaft tragen wir, mit unseren großen Hunden, eine besondere Verantwortung: Wir prägen das Bild des Landseers in der Öffentlichkeit.


Das dominierende Thema bei der Landseererziehung liegt offenbar in der Konsequenz – oder sagen wir mal in der eisernen Ordnung.

Wir Menschen haben deutlich mehr Differenzierungsmöglichkeiten als Hunde: da gibt es Entweder-oder, Vielleicht, Naja, oder Fünfe-gerade-sein-lassen. Gerade aber diese Schattierungen kennen Hunde nicht, sie wollen Eindeutigkeit, Regeln und Ordnung.


Die hundertprozentige Perfektion in der Erziehung und die hundertprozentige Konsequenz gibt es nun mal nicht, aber sie anzustreben und sich dabei selbst zu korrigieren lohnt sich.


Hundeerziehung ist ein lebendiger Prozess und kein starrer Zustand. Gerade Landseer, als Welpen und Junghunde, sind in besonderem Maße auf eine liebevolle Führung angewiesen und nehmen diese auch dankbar an.


Lasches Gewähren lassen und gleichgültiges Laufen lassen von unerwünschtem Verhalten verlangt spätestens in der Phase des Erwachsenwerden ihren Tribut.


Trotz aller Eigenständigkeit die Landseer mitunter an den Tag legen: ich kenne keine Rasse die sich so an ihren Menschen bindet, ohne dabei unterwürfig zu sein.

 

Ein Landseer, der andere Hunde anpöbelt – oder seinen Halter als Fähnlein hinterher schleift – gibt kein hübsches Bild ab. Eine positive Grundeinstellung zu unseren „Riesen“ schon mal gar nicht. Wie erreicht man aber nun, dass uns die Dicken wohlerzogen begleiten ?

 

Dem Zeitgeist der Moden entsprechend tauchen nun hier und dort gewisse Methoden auf. Man hört, dass diese oder jene Methode schnellen Erfolg und durchschlagende Resultate versprechen. Grob polarisiert gibt zwei große Kategorien: die eine schwört auf den „Clicker“ die andere auf den „Alphawurf“.


Als ob das so einfach wäre.

  

Im überwiegenden Teil einer Mensch/Hundbeziehung wird viel zu spät damit begonnen einem Junghund klare, d.h. hundeverständliche, Regeln zu vermitteln: in Ermangelung dieser Ordnung sucht sich der Hund seine eigenen. Nicht immer zur Erbauung seiner Menschen.

Wenn diese dann das Stadium der Freudlosigkeit erreichen, wird nach einer Problemlösung gesucht. Nach einer die ohne Aufwand raschen Erfolg bringen soll.

 

Wie gerufen erscheinen die Parolen der „Clickeraner“ : Lernen durch positive Bestärkung.

Die Tatsache, dass Vieles sich mit Belohnung leichter lernt ist an sich kein schlechter Ansatz. Jedenfalls eindeutig besser als der immer noch allgegenwärtige Unterwerfungswahn.


Eine Erziehungsmethode ist das „Clickern“ allerdings nicht ! Der soziale Effekt des „Clicker“ beschränkt sich auf die Tatsache dass Mensch sich überhaupt mit seinem Hund beschäftigt. Und das ist für viele schon eine echte Revolution. Die Praxis des „Clicker“ baut zudem vielfach auf der Vorstellung, ein Verhalten „shapen“, also in Scheibchen, kleiner Einzelverhalten einteilen zu können. Ein Wunsch, dem das reale Leben oft nicht gerecht wird.   


Das andere Extrem basiert vordergründig auf lupomorphen Rangordnungs- und Dominanzmodellen und den kläglichen Versuchen des Menschen sich hündisch zu verhalten.


Doch wie leicht irrt sich Mensch, wenn er annimmt, Hund mache keinen Unterschied zwischen Menschen und Artgenossen.


Dabei ist doch gerade der Hund erklärter Weltmeister im Differenzieren und jedes Generalisieren fällt ihm schwer. Warum würde gerade er uns Menschen zu Wölfen machen ?


Anstatt klare Regeln zu schaffen und diese konsequent durchzusetzen werden den Hunden unhaltbare Rangordnungskonflikte angedichtet.

 

Wie aber kommen wir nun zu unserem braven und sozialverträglichen Landseer ?


Früh – ganz früh – lernen Welpen schon eine Reihe von Regeln zu beachten. Ihre Mutter, andere Hundemitglieder und der Züchter vermitteln den Welpen Vertrauen und Respekt, aber auch Grenzen und Einschränkungen, für deren Überschreitung sie zurechtgewiesen werden. Auf dieser Grundlage lernen Welpen die Regeln ihrer Umwelt zu akzeptieren und zu respektieren,


Daran muss ein „neuer“ Landseerhalter weiterarbeiten. Es nützt halt wenig bis nichts nur darauf zu vertrauen, dass „Welpi“ spontan das geeignete Verhalten produziert und es dann ausreichen würde, dieses zu belohnen.


Und genauso sinnlos ist auch die Vorstellung, durch magische Unterwerfungsrituale, Vertrauen und Sozialverträglichkeit zu bilden.

  

Es gibt kein allgemein gültiges Patentrezept zur Erziehung eines Hundes.


Zu individuell ist auch der menschliche Charakter in Bezug auf seinen tierischen Freund, als dass es eine einzige, glückselig machende, Methode gäbe. Viel wichtiger ist daher, dass Mensch sich seiner eigenen Vorstellungen vom Hund bewusst wird, sowie der Fehler, die er macht, beim Versuch diese Vorstellung in die Wirklichkeit umzusetzen. Und dafür gibt es nicht „eine“ Methode.

  

Clicker oder Alphawurf – wenn es nur so einfach wäre.

Landseer Rudel im Garten
Unsere Landseer von der Schwanenburg freuen sich über Ihren Besuch!

Landseer FAQ

Wie alt werden Landseer? 

Wie bei allen Großhunderassen ist die Lebenserwartung beim Landseer im Vergleich zu Klein- und Mittelrassen geringer. Mit einem Durchschnittsalter von 10-12 Jahren liegt der Landseer aber noch weit vorn und hat bis ins hohe Alter durchaus Lebensqualität und –freude.


Der Grundstock für ein gesundes langes Leben wird, wie immer, in der Wachstumsphase gelegt. Eine ausgewogene Ernährung und moderate Bewegung sind unabdingbar für ein quietschvergnügtes Landseerleben.



Wie viel Bewegung braucht ein Landseer?

Der Landseer hat ein ausgeglichenes Temperament. Im Haus, auf seinem Lieblingsplatz, ist er ruhig, aber wachsam. Er liebt es seine Familie unter Beobachtung zu haben. Ungern und nicht unendlich bleibt er auch mal allein. Er ist kein Hund der sich selbst genügt. Deshalb auch ungeeignet für Menschen mit permanenter Zeitnot.


Einem Landseer der ständig und zu oft sich selbst überlassen wird, fallen eine Menge kurzweiliger Dinge ein. Das reicht vom Müllsortieren bis zur Neudekoration der Wohnung. Wer sich über zerbissene Schuhe, Kabel, Handys, Fernbedienungen ärgert dem sei zur Ordnung geraten und zur Beschäftigung seines Landseers.


Geistige Auslastung kommt beim Landseer deutlich vor der physischen.


In Gesellschaft seiner Familie läuft der Landseer gern, erwachsene Hunde auch gern stundenlang. Er braucht es aber nicht um ausgelastet zu sein.


Dem Landseer genügen kurze aber intensive Spaziergänge. Körperliches auspowern a la „am Fahrrad“ laufen sind für deformierte Knochen und Gelenkarthrosen verantwortlich. 

Landseer wie teuer ? - Was kosten Landseer Welpen ?  
Was kostet ein Landseer ?


Ein heikles Thema. Eine Frage der Weltanschauung und Mentalität sowie Erfahrung. 

Wer tierschutzrelevante Aspekte über die Geiz-ist-Geil-Mentalität setzt stellt diese Frage erst gar nicht. Schnäppchenjäger sind extrem beratungsresistent.


Die Tendenz Landseermixe zu produzieren um billigen Nachwuchs anzubieten ist spürbar. Mit kompletter Ahnungslosigkeit kann sich aber im Informationszeitalter auch kein Welpenkäufer mehr herausreden.


Mit Mitleid auch nicht. 

landseer am strand
Die Urlauber ;-)

Wie wird Landseer ausgesprochen - Wie spricht man Landseer aus - Was heißt Landseer ?

Im deutschsprachigen Raum spricht man vom LAND_SEHER.


Englisch wird es LÄND_SIR ausgesprochen.


Der Name stammt von dem englischen Portraitmaler Sir Edwin Landseer. Seine berühmtesten Werke sind wohl die Löwen vom Trafalgar Square.


Landseer liebte den mächtigen Newfoundland Dog und dies drückte er mit ausdruckstarken Bildnissen dieser Hunde aus. Seine Bilder waren so beliebt das sich für die Hunde der Name „Landseer“ etablierte.


Die Beschreibung der Hunderasse des Landseer bei Wikipedia

landseer großer hund
Der Landseer  - eine beeindruckende Erscheinung.

Wie viele Landseer gibt es in Deutschland ?

Mit seiner geringen Population ist der Landseer eine eher seltene Rasse. Trotz seiner Größe erfreuen sich die charmanten Giganten aber immer größerer Beliebtheit. Obwohl die Haltung schon mit einigen Voraussetzungen einhergeht wie z.B. ein eingezäunter Garten und genügend Platz.


Die Begeisterung der Landseerbesitzern führt meist dahin sich einen zweiten dazu zu nehmen. Bei entsprechender Haltung und Erziehung ist der Landseer der ideale Familienhund.


Die Zahl von geschätzen 4000 Exemplaren ist nicht gesichert

Wie groß werden Landseer Hunde

Nach FCI-Standard werden Landseerhündinnen 67-72 cm – Landseerrüden 72-80 cm groß.


Gewichte bis zu 80 KG beim Rüden sind auch keine Seltenheit. Um sich ein Bild von der Größe des Landseers zu machen schaut man sie sich am besten live an. Dies bietet sich auf Ausstellungen oder beim Züchter an.



Wie lange wachsen Landseer? 

Wie alle großwüchsigen Rassen braucht der Landseer Zeit um sich auszuwachsen. Im ersten Jahr wächst er faktisch nur in die Höhe, im zweiten Jahre baut er sein Gebäude mit Muskeln auf. 


Richtig ausgewachsen ist der Landseer gegen Ende des dritten Lebensjahr. Zur Zucht zugelassene Landseer sind deshalb wenigstens zwei Jahre alt.


Was frisst ein Landseer?

Mengenmäßig ist der Riese kein Massenvertilger. Ein ausgewogenes Trockenfutter mit ergänzendem Frischfleisch liegt bei 600 bis 800 Gramm. Hier sind aber wesentlich die Lebensumstände des Landseer zu berücksichtigen.


Wie hoch ist der Energiebedarf und unter welchen Bedingungen lebt er. Eine Hündin die Welpen versorgt hat einen anderen Energiebedarf als ein Senior. Ein Welpe hat andere Ernährungsbedürfnisse als ein potenter Rüde.


Den besten Ernährungsratgeber bekommen sie bei dem Züchter ihres Vertrauens.

Sie haben Fragen zur Hunderasse Landseer?

Landseer Züchterin Dagmar Haßmann
Birkenhof - Neutraler Weg 22
47574 Goch 
Telefon (0 28 27) 92 48 50
E-Mail: info@landseer-abc.de