Landseer

Kind und Landseer Landseer-Historie

„The newfoundland dog“ nannte man den mächtigen weißen Hund mit schwarzen Platten den Seeleute von Neufundland mit nach England brachten. Dort avancierte der elegante Hund zum gehobenen Lebensstil des Adels und reichen Bürgertum. Es gehörte einfach zum guten Ton sich mit den edlen und kraftvollen Hunden zu umgeben. Ab 1820 schuf der wohl berühmteste Tiermaler seiner Zeit zahlreiche Kunstwerke zu dieser Rasse.: Sir Edwin Landseer. Seine Bilder steigerten die Bekanntheit der Tiere und bewirkten schließlich, das die Hunde nach ihm benannt wurden. Fortan unterschieden sich die Landseer auch namentlich von den etwas kleineren, schwarzen Neufundländern

Landseer & Neufundländer Landseer – gestern

Um 1860 kamen die schwarzen Neufundländer in Mode und die Rasse Landseer ging – beinahe – in der Neufundländerzucht unter. Erst Züchter aus der Schweiz, Holland und Deutschland versuchten, mit einigen wenigen Exemplaren von 1902 an, die alte Rasse neu aufzubauen. Dieser Pionierarbeit verdanken wir : den Fortbestand des Landseer als eigenständige Rasse, – seit 1960 in der FCI unter Rassestandard Nr. 226 -, schöne, gesunde und liebenswerte Hunde. Jeder angehende Landseerfreund sollte sich mit der Geschichte dieser Rasse auseinandersetzten um das Wesen dieser bezaubernden Giganten der Hundewelt zu verstehen.

  Landseer – heute

Sucht man den idealen Familien- und Begleithund, trifft der Interessierte irgendwann auf den Landseer. Die Wesenseigenschaften des Landseer sind:

Ausgeglichenheit, Ruhe und Intelligenz. Der sehr menschenbezogene Landseer braucht unbedingt Kontakt zu seiner Familie. Er braucht sein Haus und seinen Garten in dem er sich frei bewegen darf und möchte am Familienleben teilhaben. Nur so zeigen sich alle guten Eigenschaften dieser Rasse. Kinder hat der Landseer gern – wenn sie ihn mögen und auch seine Bedürfnisse respektieren. Die Anforderungen die ein Landseer an seinen Besitzer stellt unterscheiden sich nur in wenigen Punkten zu anderen Rassen: er braucht mehr Zuwendung und eine Aufgabe. Zum Lebensglück eines Landseers gehört das Gefühl gebraucht zu werden. Er will sich unbedingt nützlich machen. Es muss nun aber nicht unbedingt eine sehr anspruchsvolle Aufgabe sein etwa die Ausbildung zum Rettungshund oder Lawinenhund sein, obwohl der Landseer hierzu prädestiniert ist, sondern es reicht auch eine banale Aufgabe wie das Begleiten zu Tätigkeiten seines Besitzers: Einkäufe tragen, Spielsachen sammeln o.ä. Beschäftigungslos ist kein Landseer wirklich glücklich.

 Argon Landseer – morgen

Wie sich die Zukunft der Rasse gestalten wird hängt von vielen Faktoren ab: wird sich die Einstellung der Gesellschaft zum Hund allgemein weiter dahingehend entwickeln, das der bloße Anblick eines großen Hundes Menschen in Panik versetzt ? Werden Züchter großer Rassen auf Grund mangelnder Nachfrage enttäuscht die Zucht aufgeben ? Gehört die Zukunft den Klein- und Minihunderassen ? Wir wissen es nicht ! Wir wissen nur, daß der Charme den unsere Landseer ausstrahlen noch immer Menschen bezaubert und hoffen, daß verantwortungsvolle Hundeliebhaber sich auch in Zukunft für einen Landseer – den Freund für`s Leben – entscheiden.